Nicaragua oder: wie Freundschaft zwischen Völkern gelebt werden kann

„ Ich finde es schlimm, dass Kinder in Nicaragua gegen so viele Probleme kämpfen müssen, aber ich freue  mich, dass alle im Kinderheim „Puente de Amistad“ noch  gute Chancen bekommen.“ – So äußerte sich eine Schülerin der 5. Klasse der Freien Schule Elztal in der „Blitzlichtrunde“. Vorher hatten sie und ihre MitschülerInnen  und die Lehrerin einen ausführlichen Bericht über Nicaragua gehört mit dem Untertitel: Wie Freundschaft zwischen Völkern gelebt werden kann.

Die ehemalige Lehrerin  Almut Langbein, die das Kinderheim seit Jahren unterstützt, und Milton, Mitarbeiter und aufgewachsen im Heim, hatten den Bericht mit Fototafeln und Zeitungsausschnitten zusammengestellt. 

Aber die beiden waren nicht nur zur einmaligen Information in die Elztalschule eingeladen, vielleicht ist eine längere Zusammenarbeit möglich:

Gerade wird in der Klasse ein Unterrichtsprojekt durchgeplant, bei dem kleine Gegenstände gebastelt und produziert werden, die die Schüler verkaufen wollen. Die Einnahmen  sollen dann nicht nur für die Klassenfahrt nach Sylt verwendet, sondern zum Teil an ein Hilfsprojekt gespendet werden. 

Ob das Kinderheim der Freundschaftsbrücke dafür ausgewählt wird, entscheidet die Klasse nach Rücksprache mit den Eltern. 

Aber schon jetzt wurden Milton und Frau Langbein gefragt, ob diese weiterhin bei der Realisierung des Projektes behilflich wären, was natürlich beide freudig zusagten. Vor allem Milton will bald genauer davon erzählen, wie Kinder in Nicaragua leben, wenn er einige Deutschkenntnisse erworben hat. Alle waren sich einig, dass für die Freundschaft zwischen Völkern  (ebenso wie zwischen Einzelpersonen) vor allem das gegenseitige Interesse und der Wille zur Zusammenarbeit sehr  wichtig sind. 

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