Bicicletas de Amistad bei Facebook

Bei Facebook kann man sich inzwischen sich ein gutes Bild davon machen, wie viel in Nicaragua mit den Fahrrädern läuft und dass hier alles sehr effektiv angelaufen ist.

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Neues Haus für Fahrradwerkstatt gefunden!

Glücklicherweise konnten unsere Freunde in Nicaragua nach dem Erdbeben Anfang April schnell ein anderes Haus für die Radwerkstatt anmieten! Das in Nagarote gelegene Wohnhaus wurde nicht beschädigt und so können die Angestellten nun dort weiter die in Deutschland gespendeten Räder reparieren und verkaufen. Das ist wichtig, denn schon Mitte Mai wird der zweite Container mit annähernd 300 Rädern aus Südbaden dort eintreffen.

Wir freuen uns, dass das Projekt trotz aller Schwierigkeiten und Naturgewalten so gut läuft und hoffen auf Ihre tatkräftige Unterstützung!

Unser Hilfsprojekt "Fahrradwerkstatt in Nagarote" ist am 10.12.2013 erfolgreich gestartet!

die Badische Zeitung berichtet ausführlich "Mit alten Fahrrädern Gutes tun".

Den ganzen Artikel finden sie hier.

Auch die Zeitung "Der Sonntag" berichtete

"Der Sonntag (im nördlichen Breisgau)" berichtete in der Ausgabe vom 15.12.2013

Der erste Container mit Fahrräder ist unterwegs nach Nagarote

am 11.10.2013 erfolgte die Bepackung des ersten Containers mit Fahrrädern für Nagarote!

Die Badische Zeitung berichtet zum Fahrradprojekt

Zeitungsbericht zur Fahrradaktion in Haslach

Bild Peter Kneucker

Wie vor einem Wunder standen die Verantwortlichen für das Fahrradprojekt für Nicaragua: Es waren zum Schluss der Sammelaktion 453 Fahrräder zusammengekommen. Von überall her brachte man zum Teil auch hochwertige Fahrräder: Aus Baden-Baden, aus Kehl, aus Willstätt und Bad Rippoldsau, um nur einige zu nennen.

Haslach (mh) Die Freundschaftsbrücke Nicaragua, ein Hilfsprojekt für Straßenkinder, das die evangelische Kirchengemeinde seit vielen Jahren unterstützt, hat um diese Aktion gebeten. Man will in Nagarote in Nicaragua mit diesen Fahrrädern und Ersatzteilen eine Werkstatt eröffnen, in der Jugendliche, ausgebildet werden, die diese Fahrräder komplett unter Anleitung überholen, um sie dann in einem angeschlossenen Laden zu verkaufen oder zu vermieten. Die Jugendlichen erhalten so eine Ausbildung und eine berufliche Perspektive.

So eine Aktion ist nur mit engagierten Menschen möglich. Die Idee dazu hatte Ingenieur Karl Klein aus Emmendingen, der auf seinen Reisen die Freundschaftsbrücke kennen lernte. Damals sollte eine der von der Freundschaftsbrücke unterhaltenen Schulen geschlossen werden, dies verhinderte mit seiner Unterstützung der Deutsche. Für ihn stellte sich aber sogleich die Frage, welche Perspektiven die Jugendlichen nach der Schule hätten und so entstand die Idee des Fahrradprojekts. Tatkräftig setzte Ingenieur Klein die Idee des Projekts um, suchte Mitstreiter und erreichte so auch die Haslacher Initiative. Traute Walker und Ingrid Wittmann waren sofort von diesem Vorhaben begeistert, der Kirchengemeinderat gab seine Zustimmung und so kam der erste Abgabetermin, zu dem man aufgerufen hatte. Zuvor hatte man die Fundämter der Umgebung informiert und erhielt positive Rückmeldungen. Das Ergebnis nach diesem ersten Termin konnte man kaum fassen: 145 Fahrräder stapelten sich in der Garage und im Gemeindehaus!

Einige Tage danach erhielt man zur großen Freude von einem Haslacher Fahrradhändler Kisten mit Ersatzteilen, die das Projekt bestens brauchen konnte. Karl Klein transportierte dies alles hoch erfreut zu der zentralen Sammelstelle.

Ob der zweite Abgabetermin auch noch erfolgreich werden würde? Da kamen im Vorfeld schon viele Anrufe und die Haslacher Helfer waren ständig unterwegs, um gerade bei älteren Menschen die angebotenen Fahrräder abzuholen. Oft hörten sie dabei: „Das Fahrrad ist noch gut, aber ich kann nicht mehr fahren. Jetzt freue ich mich, dass ich es für einen guten Zweck hergeben kann.“

Am vergangenen Samstag hatten die Helfer dann noch alle Hände voll zu tun. Immer wieder kamen Menschen und freuten sich an dem Erfolg. Eine Haslacherin brachte den schwer Arbeitenden zu ihrer Freude und ihrem Erstaunen köstlichen Zwetschgenkuchen und meinte: „Ihr schafft so, da braucht ihr doch auch mal was Süßes!“

„Es sind nun 453 Fahrräder und beste Ersatzteile zusammengekommen und machen sich auf die Reise nach Nicaragua,“ stellte das engagierte Team am Ende der Aktion dankbar fest und denkt schon daran die Aktion im kommenden Jahr zu wiederholen, um den Jugendlichen in Nicaragua eine verlässliche Perspektive zu ermöglichen.

Text von Eva Hildenbrand

Ein ausführlicher Bericht zum Fahrradprojekt in Nagarote

wurde in der Badischen Zeitung vom 02.08.2013 veröffentlicht.

LINK zum Onlineartikel

Die Bilder der in der Onlineausgabe nicht verfügbaren Texte ...

den Hinweis zum Artikel auf Seite 1 und einen  Infokasten zur Freundschaftsbrüche finden Sie nur hier als Bilddatei!

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FAHRRADPROJEKT IN NAGAROTE

Deutschland ist ein Fahrradland mit einer großen Zahl an Rädern verschiedenster Bauart, die eine stetige Entwicklung in Technik und Design erfahren.

Glücklicherweise besitzen in unserem Land viele Menschen die Kaufkraft, sich von Zeit zu Zeit ein neues Fahrrad anzuschaffen, obwohl das alte Modell noch funktionsfähig ist oder mit vertretbarem Aufwand repariert werden könnte. Diese „alten" Räder fristen häufig ein Schattendasein auf Speichern, in Kellern oder Garagen; ganz bitter wird es, wenn sie überflüssigerweise ihren letzten Gang in die Schrottpresse antreten müssen.

Die Freundschaftsbrücke Nicaragua e. V. versucht nun mit ihrem Fahrradprojekt diese ungenutzte Zweirad-Mobilität wieder ihrer wahren Bestimmung zuzuführen: Menschen von A nach B zu bringen, Lasten zu transportieren oder auch Kindern ihren täglichen, oft langen Schulweg zu vereinfachen.

Die Vorgehensweise ist folgende: Alle  nicht mehr benötigten Fahrräder und 

Fahrradersatzteile werden eingesammelt und nach Nagarote in Nicaragua gebracht.

Dort werden sie von einheimischen Jugendlichen unter Anleitung ihres Ausbilders komplett überholt, um dann im angeschlossenen Laden vermietet oder verkauft werden zu können. Reparaturen an vorhandenen Rädern der dortigen Bevölkerung sollen natürlich ebenfalls angeboten werden.

Zwei große Vorteile sind in diesem Projekt vereinigt: Einmal verhindert dieser Radtransfer von reich zu arm den Einschmelztod vieler guter, oft lange gefahrener, manchmal heißgeliebter „Drahtesel" und zweitens ermöglicht die Werkstatt jungen Menschen in Nicaragua eine Ausbildung, gibt ihnen eine berufliche Perspektive.

Lassen Sie sich von diesen Argumenten überzeugen und Ihre nicht mehr benötigten Räder und Teile auf eine sehr sinnvolle Reise gehen!

Kontaktadressen:

Karl Klein        

Ramiestraße 88

79312 Emmendingen

07641-9378874  

karlssonklein(at)gmx.de

 

Waltraud Klein-Hanagarth

Im Speitel 98

76229 Karlsruhe

0721-463099

WHanagarth(at)gmx.net

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