Das Team in Deutschland

besteht vor allem aus den Mitgliedern der „Freundschaftsbrücke Nicaragua e. V.“ Dieser Verein ist der juristische Träger des Projektes. 

Wir arbeiten ehrenamtlich, jede Spende wird zu direkter Hilfe in Nicaragua verwandt. 

Über die Vereinsmitglieder hinaus gibt es einen Freundeskreis von ca. 500 Personen in ganz Deutschland, der regelmäßig spendet. In diesem Freundeskreis sind nicht nur Einzelpersonen vertreten, sondern auch Kirchengemeinden, Eine-Welt-Gruppen und Schulen.

Neben der praktischen Hilfe zum Überleben liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit im Bildungsbereich, denn wer lesen und schreiben kann, hat eine größere Chance, Verdienstmöglichkeiten zu finden. 

Die Mitarbeit in der „Freundschaftsbrücke“ ist für uns Helfer in Deutschland eine große Bereicherung, weil wir erleben, wie unser Tun die bedrückende Ungerechtigkeit der Lebensverhältnisse zum Positiven wendet. Diese Erfahrung möchten wir Ihnen weitergeben. 

Diese Homepage soll Sie ausführlich über die Arbeit vor Ort informieren. 

Besonders wichtig ist uns die Informationsarbeit an Schulen in Deutschland, damit Kinder und Jugendliche ihre eigenen Lebensumstände mit denen Gleichaltriger in anderen Teilen der Welt vergleichen können und dabei eigene Wünsche und Ansprüche aus einer neuen Perspektive betrachten.

Das Team in Nicaragua

Die Leitung der Projekte liegt in der Hand unserer Partner in Nicaragua.Dazu wurde vor Ort ein gemeinnütziger Verein gegründet, dessen Vorstand vierteljährlich Bericht erstattet über die Verwendung der ihnen anvertrauten Spendengelder. Die „Freundschaftsbrücke“ finanziert in Nicaragua beinahe 40 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 30 Lehrer und 7 Angestellte im Kinderheim.

Dazu kommt noch ein ehrenamtlich arbeitender Freundeskreis. Seit 2001 ist der Verein als Stiftung anerkannt: „SI A LA NINEZ Y A LA JUVENTUD“ (SIANIJ). Die Stiftung ist eine christliche Organisation ohne kommerzielle Ziele, die ihre Arbeit 1993 aufgenommen hat, als juristische Person von der Nationalversammlung  allerdings erst 2001 anerkannt wurde. 

Die Ziele der Stiftung sind:

  • Schutz von Familien, Kindern und Jugendlichen 
  • Förderung und Entwicklung der uneingeschränkten Förderung der Familien, der Kinder und der Jugendlichen, in Gesundheit, Erziehung, Freizeit und Kultur
  • Unterstützung von Gemeinschaften oder Bevölkerungsgruppen, insbesondere von Familien in schwierigen finanziellen Situationen, deren Kinder sich in sozialer oder physischer Gefahr befinden
  • Beitrag zur Schaffung von angemessenen psychosozialen Bedingungen für Kinder und Jugendliche aus Heimen oder Familien mit unzureichenden finanziellen Mitteln
  • Unterstützung der Familien, Kinder und Jugendlichen der Gemeinschaft gemäß der vorliegenden Zielsetzung
  • Beitrag zur und Förderung der Entwicklung von Schulen, Zufluchtshäusern für Kleinkinder, Kinderhorten, Heimen für Jugendliche, Technik- und Kulturzentren vor allem für Kinder und  Jugendliche in ländlichen Gebieten in finanziell oder sozial schwierigen Situationen, sowie Verbesserung der technischen, kulturellen und schulischen Bildung der Familien, die die Hilfe der Stiftung in Anspruch nehmen, damit sie die Tätigkeiten ausüben können, die ihnen notwendig erscheinen 
  • Förderung der Teilnahme der Familien, Kinder und Jugendlichen an Aktivitäten für den Umweltschutz und die Bewahrung der natürlichen Ressourcen der Gemeinden und Zentren, in denen die Projekte der Stiftung unterhalten werden 
  • Anregung und Formulierung von Projekten zur Geschlechtserziehung, zur Information über Menschenrechte, die die Förderung von Rechten der Familie, der Kinder und der Jugendlichen erlauben.